In Safari mit einem kleinen Trick die Cookies besser verwalten


Apples Browser Safari hat gegenüber diversen anderen Web-Browsern wie den Firefox eine eingeschränkte Cookies-Verwaltung. Sie können diesen Nachteil jedoch mit einem Trick schnell ändern und die in Safari vorhandenen Cookies-Annahmeregeln „Immer“, „Niemals“ und „Nur von Websites, die ich besuche“ etwas erweitern. Dazu benötigen Sie keine weiteren Tools von Drittherstellern, die bordeigenen Mittel von Mac OS X Tiger und Leopard reichen dazu aus. Navigieren Sie zuerst in Ihrem Benutzerordner in das Verzeichnis „Library/Cookies“. Anschließend markieren Sie mit der Maus die Datei „Cookies.plist“ und rufen mit der Tastenkombination Befehl-I das dazugehörende Informationen-Fenster („Infos zu:“ in Mac OS X 10.5 Leopard) auf. Nun müssen Sie nur noch in der Rubrik „Allgemein“ die Option „Geschützt“ aktivieren und das Informationen-Fenster wieder schließen.

Wie Sie damit Ihre Cookies-Verwaltung verbessern können? Ganz einfach: Ab jetzt nimmt Safari alle Cookies von den Servern an, aber löscht diese wieder automatisch, sobald der Apple-Browser beendet wird. Das legt nahe, dass Sie vor dem Schützen der Cookies.plist in den Einstellungen von Safari unter der Rubrik „Sicherheit“ über die Schaltfläche „Cookies anzeigen“ alle bisher gespeicherten Kekse entfernen. Benötigen Sie ein paar Cookies, die beispielsweise persönliche Informationen für eine bestimmte Website beinhalten, dann lassen Sie diese stehen und löschen nur den Rest der ungeliebten Dateien. Danach verbleiben die gewollten Kekse auch nach dem Beenden von Safari bestehen und stehen für den nächsten Besuch auf der Website bereit.

In der Regel stört dieser Trick keinen Website-Besuch. Falls jedoch ein Webshop in Safari unerwartet nicht funktionieren sollte, dann erinnern Sie sich bitte an diesen Trick und heben temporär bei der besagten plist-Datei den Modus „Geschützt“ auf. cja

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