Mehr Energieleistung aus einer Batterie bei starker Kälte

Batterie ist nicht gleich Batterie – besonders bei starker Kälte. Verwenden Sie beispielsweise Alkaline-Batterien, dann schwindet deren Energieleistung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bis zu 38 Prozent. Daraus resultiert dann auch eine verkürzte Nutzungsdauer im Betrieb. Neuere Lithium-Batterien büßen dagegen nur rund fünf Prozent Leistung ein, wenn man sie unter denselben Umgebungsbedingungen verwendet.

Auf den ersten Blick verspricht also eine Lithium-Batterie mehr Leistung in winterlichen Gefilden. Sieht man jedoch auf den Preis, dann lohnt sich die Anschaffung von Alkaline-Batterien eher, denn diese sind um vielfaches günstiger. Sie müssen sich also entscheiden, ob Sie mehr Gewicht mit sich herumtragen wollen und die Batterien öfters wechseln wollen, oder ob Sie auf die leistungsstärkeren Lithium-Batterien setzen.

Die Leistung beider Energievarianten im winterlichen Einsatz lässt sich aber mit einem Trick noch etwas steigern: Tragen Sie die Batterien oder das technische Gerät in dem die Batterien stecken nahe am Körper. Durch die Körperwärme kühlen die Stromspeicher nicht so stark aus und geben mehr beziehungsweise länger ihre Leistungsreserven ab.

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