Augen auf beim Online-Einkauf – Grundlegende Tipps

Rund 1,3 Milliarden US-Dollar nehmen Internetkriminelle nach Schätzungen von Symantec in einem Jahr mit dem Handel von gestohlenen Daten wie Kreditkarteninformationen ein. Grund genug, sich über die Sicherheit seines eigenen Computers Gedanken zu machen. So reicht der Besuch einer manipulierten Website aus, dass ein Schadprogramm den Weg auf den eigenen Rechner findet, das dann eventuell wichtige Daten wie Konto oder Bankkarteninfos abgreift. Um dies zu verhindern, ist jedoch der Einsatz eines Antivirenprogramms angesagt.

Beim Online-Einkauf hilft jedoch keine Software, um betrügerische Betreiber zu erkennen. Hier gibt es zwar kein Patentrezept, aber gesunder Menschenverstand und ein paar Sicherheitsregeln können beim Einkaufen im Web helfen. So achten Sie beim Einkauf via Online-Shop unbedingt auf das Schlosssymbol im Browser-Fenster sowie auf das „https“ am Beginn der Internet-Adresse. Dies signalisiert, dass die gesendeten Daten verschlüsselt werden. Außerdem seien Sie bei sehr verlockenden Schnäppchen vorsichtig. Dies gilt auch auf Websites, die über keine volle Anschrift und keine Angaben zum Geschäftsführer haben. Ferner sollte die AGB vorhanden sein, damit etwas Seriosität ins Spiel kommt. Einen Einkauf in einem Shop, dessen Adresse im Ausland liegt, sollten Sie auch nur mit Bedacht tätigen. Da Garantiefälle und Reklamationen sowie gerichtliche Auseinandersetzungen nur schwer oder gar nicht durchzusetzen sind. Falls mehrere Bezahlmethoden in dem Shop angeboten werden, dann wählen Sie beispielsweise die Option Nachnahme, die gegenüber einer Kreditkartenzahlung sehr sicher ist. 

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