Mit der richtigen Bremstechnik Reparaturkosten sparen

Teilansicht Bremsscheibe

Auf den Landstraßen und Autobahnen in Europa wird der Verkehr immer dichter. Dadurch sind scharfe Bremsaktionen im Alltag keine Seltenheit mehr, um gefährliche Verkehrssituationen zu entschärfen. Hierbei können sich die Bremsbeläge des Autos auf bis zu 700 Grad Celsius erwärmen und damit das Bremssystem stark belasten. Mit der richtigen Bremstechnik lassen sich jedoch trotz der punktuell hohen Belastung eine längere Lebensdauer der Scheiben und Klötze erreichen.
Dazu löst man die Bremse sofort nach einem scharfen Bremsvorgang und aktiviert die Handbremse, die meist nicht über die gleichen Bremsklötze wirkt. Wenn man dieses Verhalten nicht einsetzt, kann es zu einem wellenartigen Verziehen der Bremsscheibe kommen, da sich die Scheibe unter den anliegenden Bremsklötzen viel langsamer abkühlen kann. Von diesem Phänomen sind besonders Automatikfahrer betroffen, da man hier eher die Bremse ständig einsetzt, um den Vorwärtsdrang des Getriebes zu stoppen. Bei dieser Antriebsvariante ist also nach einer Vollbremsung besonders der Einsatz der Handbremse und die Positionierung des Wahlhebels auf N zu empfehlen.
Das Bremssystem kann bei Automatikmodellen jedoch auch durch das beständige Ablegen des Fußes auf den Bremshebel geschädigt werden, denn hierbei können die Bremsklötze längere Zeit leicht an der Scheibe schleifen. Das beschleunigt den Verschleiß der beiden Komponenten und somit die Kosten für einen früheren Austausch in einer Werkstatt.

Tags: