Erste Hilfe gegen Pishing-Versuche respektive Pishing-Angriffe

Apple Pishing-Mail

Apple Pishing-Mail

Pishing, also der Versuch an persönliche Daten durch das Vorspiegeln einer anderen Identität zu gelange, ist weit verbreitet. Da braucht man gar nicht erst auf den Nacktbildskandal mit der iCloud von Apple und den Hollywood-Schauspielerinnen zu verweisen. Der erste Schutz gegen den Diebstahl seiner persönlichen Daten ist die eigene Aufmerksamkeit.

Die Pishing-Mails werden zwar immer ausgefeilter, so wird auch schon eine https-Verbindung aufgebaut, um Sicherheit und Vertrauen vorzutäuschen. Erhalten Sie per Mail eine Aufforderung, sich mit seinen persönlichen Zugangsdaten bei irgendeinem Dienst einzuloggen, ist höchste Vorsicht angeraten. Vergleichen Sie dann zuerst die in der Mail angegebene E-Mail-Adresse mit der des dazugehörigen Dienstes. Lassen Sie sich aber nicht durch die geschriebene Adresse täuschen, sondern führen sie den Mauscursor darüber, um sich die wahre Adresse anzeigen zu lassen. Passiert dies nicht, können Sie in der Regel mit einem Rechts-Klick die Adresse kopieren und in einem Textdokument einfügen. Dort sehen Sie dann die wahre Adresse. Die nächste Frage ist, ob diese Adresse überhaupt von dem Dienst verwendet wird, falls der Name dort auftaucht.

Manche E-Maildienste markieren solche Mails bereits bei Erhalt im Postfach als gefährlich. Achten Sie darauf und richten Sie sich auch danach, falls eine Gefahr angezeigt wird.

Aber am besten ist, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Mail nicht wirklich von einem Dienst kommt, den Sie nutzen, dass Sie manuell zu diesem Dienst via Browser surfen und die erhaltene Mail links liegen lassen. Denn gäbe es wirklich einen Bedarf sich dort einzuloggen, dann wäre es auch dort auf der Webseite angegeben.

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