Wespenstiche richtig behandeln

Beim Picknick helfen Kampfer und mit Nelken gespickte Zitronen, Wespen vom Essensplatz etwas fernzuhalten. Falls Sie dennoch dabei oder in einer anderen Situation von den gelb-schwarzen Insekten gestochen werden sollten, entfernen Sie zunächst so schnell wie möglich falls vorhanden den Stachel der Wespe. Reinigen Sie anschließend die Wunde. Und falls möglich, saugen Sie das injizierte Gift heraus. Dafür eignen sich sterile Spritzen, die Sie ohne Nadel auf die Stichwunde aufsetzen. Unterlassen Sie auf jeden Fall das Quetschen der Einstichstelle. Dadurch verteilen Sie nur das Gift im umliegenden Gewebe. Genauso wenig sollten Sie sich Kratzen, denn dadurch kann sich die betroffene Stelle entzünden.

Gegen das Verlangen zu kratzen, hilft das Kühlen der Einstichregion. Hierfür eignen sich eiskaltes Wasser, essigsaure Tonerde oder Gel-Kissen aus dem Tiefkühlfach. Gegen den Juckreiz können Sie auch mit einem Juckreiz stillendem Gel vorgehen. Sind Sie Anhänger von Hausmitteln, dann greifen Sie sehr zügig zu Zwiebel und Zitrone. Denn diese Hausmittel wirken nur, wenn man sie sofort nach dem Stich aufträgt. Alternativ helfen auch Arnikatinktur, feuchtes respektive nasses Salz oder Gewürznelkenöl, mit denen Sie die Stelle behandeln.

Sind Sie auf das Wespengift stark allergisch oder der Stich betrifft die Mundhöhle, dann sollten Sie den Notarzt rufen. Besonders im letzt genannten Fall, ist der Ruf nach einem Notarzt immer angeraten. Und bis er eintrifft, greifen Sie zu Eiswürfeln und bewahren die Ruhe. Und auch bei starken Schwellungen oder Schmerzen suchen Sie besser einen Arzt auf.

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